Interview mit Stefan Haas

Redaktion:  Was hat Sie damals bewogen, dem Verein „Ring gegen Krebs“ beizutreten?

 

Haas: Als selbstständiger Generalagent der SIGNAL IDUNA (ehemals Unternehmensgruppe Deutscher Ring) steht für mich das Thema Absicherung und Vorsorge im täglichen Leben an erster Stelle. Doch es gibt Situationen, in denen rein finanzielle Absicherung nicht ausreicht – besonders wenn Kinder und Jugendliche von einer so schweren Diagnose wie Krebs betroffen sind. Die großartige und unbürokratische Arbeit, die der „Ring gegen Krebs e.V.“ leistet, hat mich damals tief beeindruckt. Ich wollte einen direkten, aktiven Beitrag leisten, um den betroffenen Familien in einer extremen Ausnahmesituation Beistand zu leisten und ihnen zumindest einen Teil der Sorgen zu nehmen.

 

Redaktion:  Wie informieren Sie sich über den Verein und seine Arbeit?

 

Haas: In erster Linie nutze ich die offiziellen Informationskanäle des Vereins, wie die Website, um mich über aktuelle Projekte und die Verwendung der Spendengelder zu informieren. Gleichzeitig erhalten wir bei SIGNAL IDUNA über unsere internen Medien (wie das info.net oder die Kontur) regelmäßige Berichte und Updates zu den Spendenaktionen und den Spendenergebnissen. Dieser transparente Austausch hält die Verbindung zum Verein lebendig und zeigt uns immer wieder aufs Neue, wie viel wir gemeinsam bewegen können.

 

 

Redaktion:  Warum ist die Solidarität mit den betroffenen Familien so wichtig – und
was sollte getan werden, um in der Gesellschaft eine größere Sensibilität für
Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu erreichen?

 

Haas: Eine Krebserkrankung reißt das gesamte Leben einer Familie von heute auf morgen völlig aus der Bahn. In dieser Zeit zu wissen, dass man nicht allein ist, gibt den Familien unendlich viel Kraft. Solidarität bedeutet hier: Wir stehen an eurer Seite. Um gesellschaftlich noch sensibler für dieses Thema zu werden, müssen wir die Berührungsängste abbauen. Wir sollten offener darüber sprechen und Plattformen schaffen, die Aufklärung und nahbare Geschichten in den Vordergrund stellen. Aktionen wie unsere Spendenläufe tragen enorm dazu bei, das Thema aus der Tabuzone in die Mitte der Gesellschaft und der Belegschaft zu rücken.

 

Redaktion: Was raten Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen im Innen- und Außendienst, damit das über 30-jährige Engagement weiterhin erfolgreich gestaltet werden kann?

 

Haas:  Innendienst an den Standorten oder im Außendienst direkt vor Ort bei unseren Kunden – wir haben eine enorme Reichweite. Nutzen wir diese, um zu zeigen, was soziale Verantwortung bedeutet.

 

Jede Teilnahme an Aktionen wie dem jährlichen Spendenlauf und jeder Beitrag zählen. Besonders motivierend ist es ja auch, dass SIGNAL IDUNA unsere persönlichen Spenden an den Verein traditionell verdoppelt. Dieses starke Signal unseres Hauses sollten wir alle nutzen, um gemeinsam Großes zu erreichen.

 

Redaktion. Wie ist es Ihnen bei der Spendenübergabe in Sankt Augustin ergangen? Was haben Sie dabei empfunden und was würden Sie sich für die vielen betroffenen Familien wünschen?

 

Antwort: Die Spendenübergabe vor Ort in Sankt Augustin war für mich ein zutiefst bewegender Moment. Zu sehen, mit wie viel Herzblut, Liebe und Hingabe dort gearbeitet wird, lässt niemanden kalt. Es macht demütig und dankbar für die eigene Gesundheit. Man spürt sofort, dass jeder Cent genau dort ankommt, wo er am dringendsten gebraucht wird – direkt bei den Kindern und ihren Eltern.

 

„Besonders wichtig ist diese Solidarität und finanzielle Unterstützung auch deshalb, weil viele der so dringend benötigten Leistungen, die über die Elterninitiative erbracht bzw. initiiert werden, leider nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Hier schließen Vereine wie der „Ring gegen Krebs“ eine kritische Lücke“

 

Für die betroffenen Familien wünsche ich mir von ganzem Herzen vor allem gesundheitliche Genesung, aber auch die nötige Kraft, Zuversicht und ein stabiles, solidarisches Netzwerk, das sie in schweren Zeiten auffängt.

….das war für mich ein zutiefst bewegender Moment.

 

Stefan Haas, ist seit vielen Jahren Mitglied in unserem Verein und unterstützt damit die wichtige Arbeit für krebskranke Kinder/Jugendlich und deren Familie. Er war dabei, als wir am 21.9.20026 eine Spende an die Elterninitiative krebskranker Kinder St. Augustin e.V. übergaben. Für Stefan Haas ist wichtig, dass möglichst viele Menschen für das Thema Kinderkrebs sensibilisiert werden und auch konkret helfen.

Wir haben ein Interview mit Herrn Haas geführt und wollten wissen, was ihn bewegt sich für unsere Arbeit zu engagieren. 

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Für das Finanzamt genügt ein Kontoauszug als Beleg für den Mitgliedsbeitrag. Eine Spendenbescheinigung ist nicht erforderlich, kann aber auf Wunsch jederzeit ausgestellt werden. Gerne senden wir Ihnen eine Beitrittserklärung zu. Sie können diese auch downloaden.

Senden Sie uns einfach eine E-Mail an ringgegenkrebs@web.de oder rufen Sie uns an 040 412 43 673 (Sven Kluth)

 

Senden Sie die Beitrittserklärung bitte an:

Ring gegen Krebs e.V.
Herrn Sven Kluth
Heuweg 3 D
21502 Geesthacht

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